Die thüringisch-fränkische Schieferstraße

Durch "das Land des Schiefers" führt von Steinach quer durch das Thüringer Schiefergebirge bis in den östlichen Frankenwald die Thüringisch-Fränkische Schieferstraße.

Die in den Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands aus der Taufe gehobene Touristikstraße verbindet einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Mittelgebirgslandschaft, die so vielfältig und eindrucksvoll vom blau-schwarzen Sedimentgestein Schiefer geprägt ist, wie kaum eine andere.

Unzählige Schieferbrüche entlang der Straße zeugen von einem ehemals blühenden Bergbau und die Ortschaften warten mit vielen hervorragenden Beispielen der Schieferdeckerkunst auf. 

So findet der Besucher in Steinach als Schwerpunkt die Griffelschiefergewinnung und -verarbeitung, in Ludwigsstadt die Schiefertafelherstellung und in Lehesten die Dach- und Wandschieferproduktion.

Das Thüringisch-Fränkische Schiefergebirge zwischen Thüringer Wald und Frankenwald ist reich an landschaftlichen Schönheiten und einer geologischen Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

 

Auch ein geschichtsträchtiges Land ist diese Gebirge mit seinen ausgedehnten dunklen Wäldern, Hochflächen und tief eingeschnittenen Tälern beiderseits des Rennsteiges. Zweimal quert die Schieferstraße diesen Kammweg des Thüringer Waldes, der hier die Wasserscheide zwischen Elbe und Rhein bildet. Die Besiedelung des Schiefergebirges zog sich über einen langen Zeitraum vom 11. bis ins 16./17. Jahrhundert hin.

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